Die Welt berichtet über aufkommende Proteste gegen den Auftritt des Sängers “Bushido” auf einem Anti-Gewalt-Event der BRAVO. Bushido soll nach Medieninformationen in dieser Woche eine Prügelei mit einem Fotografen angezettelt haben.
Trotz heftiger Kritik in den vergangenen Wochen soll auch der umstrittene Rapper Bushido auf der Bühne stehen. Berliner Lesben- und Schwulenvereinigungen kündigten an, mit einer Kundgebung gegen Bushidos Auftritt zu protestieren. [...] Zuvor hatte bereits die Berliner Grünen-Fraktion erklärt, der Rapper sei als Botschafter gegen Gewalt “völlig ungeeignet”. “Bravo”-Chefredakteur Tom Junkersdorf hatte die Kritik zurückgewiesen, da sich der mit dem Musikpreis “Echo” ausgezeichnete Rapper “vorbildlich für ein aktuelles” Problem einsetze. Bushido selber hatte kürzlich in einem Interview seinen Auftritt verteidigt. Schlagworte
Bushido Mia Brandenburger Tor Lesben Schwule Rapper Jetzt haben sich auch Politiker von CDU und FDP eingeschaltet. “Rüpel-Rapper wie Bushido taugen nicht als Vorbild. Ich fordere Auftrittsverbot für ihn beim Anti-Gewalt-Konzert”, sagte CDU-Generalsekretär Frank Henkel der “BZ”. Und der FDP-Innenexperte Björn Jotzo sagte: “Wer sich verhält wie Bushido, hat auf einem Event gegen Gewalt nichts zu suchen.”
WELT ONLINE – Protest gegen Bushido-Konzert geplant – Nachrichten Berlin